Nach den Regeln von EA
Nicht erlaubt. Nutzervereinbarung und FC-Hilfe schließen den Kauf von Coins bei Dritten ausdrücklich aus.
Regeln & Recht
EA verbietet den Kauf von Coins in seinen Regeln, ein Verbot im österreichischen Gesetz ist uns nicht bekannt. Hier steht beides genauer, mit den Worten von EA und ohne Rechtsberatung.
Ob FIFA Coins legal sind, hängt davon ab, welche Regeln du meinst: die von EA, die Gesetze in Österreich oder das, was ein Gericht entschieden hat.
Nicht erlaubt. Nutzervereinbarung und FC-Hilfe schließen den Kauf von Coins bei Dritten ausdrücklich aus.
Ein Verbot, das sich an dich als Spieler richtet, ist uns nicht bekannt.
Nichts Neues zu Coins. Das Höchstgericht hat über Packs entschieden, über Coins aus fremder Hand hat es kein Wort verloren.
User Agreement
Die Nutzervereinbarung von EA (User Agreement, Fassung vom 14. Mai 2026) regelt, wie du Spiele und Dienste von EA nutzen darfst. Im Abschnitt 6 «Rules of Conduct» steht unter der Überschrift «Play Fair» ein Satz, der Coins direkt betrifft:
Play Fair, Abschnitt 6
«Do not promote or be involved in account or in-game currency buying, selling, distributing or farming.»
Übersetzt: Du sollst weder Konten noch Spielwährung kaufen, verkaufen, verteilen oder farmen und auch nicht dafür werben. Als mögliche Antwort nennt EA, dir den Zugang zu einzelnen oder allen Diensten, Inhalten und Berechtigungen zu entziehen oder deine EA-Konten zu kündigen. Zur virtuellen Währung von EA steht in derselben Vereinbarung, dass sie keinen Geldwert hat und nicht gegen Bargeld getauscht werden kann.
Noch direkter ist die Hilfe-Seite «How to play EA SPORTS FC by the rules». Dort heißt es: «Don't buy Coins. Buying Coins from a third party is against our rules.» Coins sollst du laut EA verdienen, indem du Ultimate Team spielst und Items am Transfermarkt verkaufst.
Auf derselben Seite nennt EA zwei Dinge beim Namen, die beim Handel mit Coins üblich sind: «Buying 'mule' accounts or performing comfort trades harms the game economy.» Wer Kontodaten weitergibt, bricht laut EA schon damit die Regeln.
Sanktionen
In zwei Hilfe-Artikeln, zu den FC-Regeln und zum sicheren Umgang mit Coins und FC Points, zählt EA auf, womit Regelbrecher rechnen müssen. Laut EA kann jede dieser Maßnahmen schon beim ersten Mal kommen:
Zum Markt wird EA noch konkreter: Wer ihn für Coin-Kauf oder Coin-Verteilung nutzt, dem kann EA den Transfermarkt einschränken oder ganz wegnehmen, in der Companion App genauso wie auf Konsole und PC. In Web und Companion App bekommst du dann eine Meldung, dass dein Konto wegen eines Regelverstoßes für den Markt in den Apps gesperrt ist.
Wie oft EA so etwas tatsächlich tut, steht nirgends. Ein Restrisiko bleibt bei jedem Kauf von Dritten, beziffern kann es niemand.
Österreich
Unser Stand
Ein Gesetz, das dir als Spieler in Österreich den Kauf von Coins verbietet, ist uns nicht bekannt. Eine Rechtsberatung ist das nicht.
Warum so vorsichtig? Dass es kein Verbot gibt, lässt sich nicht beweisen. Wichtig ist außerdem der Unterschied zwischen zwei Ebenen. Ein Gesetz gilt für alle. Die Nutzervereinbarung ist die Abmachung zwischen dir und EA, und wer sie bricht, bekommt die Antwort am eigenen Konto. Dass dir kein Gesetz den Kauf verbietet, schützt dein Konto also nicht vor EA. Für eine verbindliche Auskunft zu deinem Fall ist eine Juristin oder ein Jurist die richtige Adresse.
Oberster Gerichtshof
Im Dezember 2025 hat der Oberste Gerichtshof in der Sache 6 Ob 228/24h eine Klage wegen Packs in FIFA Ultimate Team endgültig abgewiesen. Ergebnis: Die Packs der Konsolenversion sind nach österreichischem Recht kein Glücksspiel im Sinn von § 1 Glücksspielgesetz.
Für Coins heißt das: nichts. Der Kläger wollte Geld zurück, das er für Punkte und Packs ausgegeben hatte. Ob man Coins bei einem Verkäufer außerhalb von EA erwerben darf, hat das Gericht weder erlaubt noch verboten, weil diese Frage gar nicht vor ihm lag.
Die Chronik vom Bezirksgericht Hermagor bis zum OGH und die Begründung findest du unter Lootboxen in Österreich: die ganze Chronik.
Ehrlich gesagt
Bestellst du über unser Formular, kommen die Coins per Comfort Trade. Der Verkäufer loggt sich dafür selbst in dein EA-Konto ein und legt die Coins in deinen Club. Nach der Zahlung bekommt er von dir jedenfalls deine EA-E-Mail-Adresse und mehrere Backup-Codes, jeder davon gilt nur für eine einzige Anmeldung.
Genau davon rät EA ab. In den Hinweisen zur Zwei-Faktor-Authentifizierung schreibt EA, man soll Anmeldedaten, Bestätigungscodes und Passkeys mit niemandem teilen. Und in den FC-Regeln nennt EA Comfort Trades ausdrücklich als Schaden für die Spielwirtschaft. Wer so liefern lässt, handelt gegen beide Hinweise.
Wir schreiben das nicht, um dir den Kauf auszureden. Ob du Coins kaufst, entscheidest du, nur sollst du die Regeln kennen, bevor du an der Kassa bist.
Für jedes Konto
Ein paar Gewohnheiten helfen jedem Konto, ob mit gekauften Coins oder ohne. Eine Garantie ist keine davon.
Wer seine Coins lieber erspielt: Rivals, Squad Battles, Champions und Quick Sell bringen sie auf dem Weg, den EA vorsieht. Mehr dazu unter Coins machen in FC 27.
Das hängt davon ab, wen du fragst. EA verbietet ihn: Die Nutzervereinbarung untersagt den Handel mit Spielwährung, die FC-Hilfe sagt wörtlich «Don't buy Coins». Ein österreichisches Gesetz, das Spielern den Coin-Kauf untersagt, kennen wir dagegen nicht. Eine Rechtsberatung ist diese vorsichtige Auskunft aber nicht.
Ja, zum Beispiel an der Kassa, zu der unser Formular führt. Du zahlst dort in Euro, und ein Verkäufer bringt die Münzen per Comfort Trade binnen 2 Stunden in deinen Club. Nach den Regeln von EA ist so ein Kauf aber nicht vorgesehen, und EA kann am Konto darauf reagieren. Das solltest du wissen, bevor du bestellst.
Nein. Der Oberste Gerichtshof hat am 18. Dezember 2025 über Packs in FIFA Ultimate Team geurteilt und sie nicht als Glücksspiel eingestuft. Der Kauf von Coins bei Dritten war gar nicht Thema des Verfahrens, ein Freibrief steckt im Urteil also nicht. Den ganzen Verlauf findest du unter Lootboxen in Österreich.
Ja. In seinen Hilfe-Artikeln nennt EA unter anderem das Entfernen deiner Coins, das Löschen deines Clubs, einen eingeschränkten Transfermarkt und Sperren bis hin zu allen Spielen von EA. Laut EA kann jede dieser Maßnahmen schon beim ersten Verstoß kommen. Wie oft das tatsächlich passiert, veröffentlicht EA nicht.
Weil diese Codes dein Konto schützen. EA schreibt, man soll Anmeldedaten, Bestätigungscodes und Passkeys mit niemandem teilen. Für die Lieferung per Comfort Trade bekommt der Verkäufer aber Backup-Codes, damit er sich anmelden kann. Das widerspricht dem Rat von EA, und das sagen wir dir lieber vorher als nachher.
Kommt auf die Sperre an. Eine Sperre des Transfermarkts aus FC 26 wandert laut EA nicht nach FC 27 mit. Den automatischen Zugang zu Web und Companion App verlierst du aber und musst ihn neu erspielen. Wer dagegen für die gesamte FC-Reihe gesperrt ist, bleibt es auch im neuen Teil.